Tarifvertrag der chemieindustrie hessen

Im genossenschaftlichen Bankensektor haben Ver.di und der entsprechende Arbeitgeberverband der Deutschen Volks- und Raiffeisenbanken (AVR) seit 2006 keine neue Lohnvereinbarung erzielt. Die Sozialpartner waren nicht in der Lage, ihre gegensätzlichen Positionen in Bezug auf den Anteil der Lohnanteile, der variieren kann, zu überwinden. Die neue Vereinbarung, die 550.000 Beschäftigte in 1900 Unternehmen in der gesamten Branche abdeckt, bringt eine Erhöhung der Löhne um 2,8 Prozent für einen Zeitraum von 17 Monaten und eine fast Verdoppelung der Arbeitgeberbeiträge zum «Demographischen Fonds» des Sektors über 24 Monate. Der BDA und mehrere Arbeitgeberverbände auf Branchenebene, wie Z. Gesamtmetall, betonen, dass Mehrarbeitgebervereinbarungen einen zunehmenden Anteil variabler Zahlungen enthalten sollten, deren tatsächliches Niveau auf Unternehmensebene vereinbart werden sollte. BAVC-Chefverhandler Hans-Carsten Hansen sieht in der Vereinbarung einen «fairen Kompromiss für die Unternehmen und die Mitarbeiter». Hansen sagt auch: «Wir haben hart und intensiv verhandelt. Die Arbeitgeber haben die Schmerzgrenze erreicht.» Selbst bei Meinungsverschiedenheiten, die manchmal sehr scharf waren, haben beide Seiten nie aus den Augen verloren, was wichtig ist. «Wir haben uns auf eine akzeptable Lösung in der Demografiefrage geeinigt. Die Kosten der Lohnerhöhung und des Demografiebeitrags sind für die Unternehmen erschwinglich. Mit der längeren Laufzeit und der Flexibilität zu Beginn der Lohnerhöhung ist diese Vereinbarung für alle Unternehmen vor Ort überschaubar.» Nach Angaben des BDA bieten mehr als 400 Tarifverträge eine Art latentes Einkommenssystem.

Ein Teil des tariflichen Lohnes kann in einen Beitrag zu einem Rentensystem umgewandelt werden. In der Regel wirkt sich die Umwandlung nicht auf das Monatsgehalt aus, sondern wird hauptsächlich aus jährlichen Bonuszahlungen oder steuerfreien Ausgleichszahlungen für Kapitalakkumulationszwecke gezogen. In der metallverarbeitenden Industrie und in der chemischen Industrie haben arbeitnehmerinnen beispielsweise Anspruch auf einen Teil des Bonus, der in eine Zahlung an die Rentenversicherung umgewandelt werden soll. Der Anteil, der umgerechnet werden kann, kann bis zu 4 % der Einkommensschwelle betragen. Mehrarbeitgeber-Tarifverträge betreffen im Allgemeinen keine Bonussysteme oder Bewertungssysteme, die auf der Individuellen- oder Konzernleistung basieren. In ausgewählten Dienstleistungsbranchen wie dem Geschäftsbankensektor und dem genossenschaftlichen Bankensektor können bis zu 8 % des individuellen Jahresgehalts auf individuelle oder gruppenbasierte Kriterien (DE0608029I) angewiesen sein.

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